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Kinder- und Jugendfonds unterstützt Peer‑Projekt zur Anne‑Frank‑Ausstellung mit 1.000 Euro

Scheckübergabe zur Ausstellungseröffnung am 11. März 2026

Der Kinder- und Jugendfonds fördert ein besonderes Bildungsprojekt anlässlich der interaktiven Wanderausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“, die ab April 2026 im Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus in Weimar gezeigt wird.

Mit einer Spende von 1.000 Euro unterstützt die Bürgerstiftung Weimar ein innovatives Peer‑Ansatz‑Projekt, bei dem Schülerinnen und Schüler aus Weimarer Schulen an drei Samstagen im März als Ausstellungsbegleiter aktiv werden und den Besuchern die Inhalte und die Botschaften der Anne‑Frank‑Ausstellung näherbringen.

Die offizielle Scheckübergabe erfolgte am 11. März 2026 im Rahmen der feierlichen Eröffnung. Überreicht wurde der Scheck von René Röthlich, der das Engagement des Kinder- und Jugendfonds in einer kurzen Rede erläuterte.

"Wir schätzen es als Stiftung sehr, dass Jugendliche aus Weimarer Schulen die Führung und Erläuterung der Ausstellungsinhalte übernehmen. Dieses Projekt verbindet historisches Lernen, aktive Beteiligung und demokratische Bildung auf eine nachhaltige Weise."

Im Rahmen der Eröffnung würdigten sowohl Herr Minister Christian Tischner (MdL für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie Landesvorsitzender des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Thüringen) als auch Weimars Bürgermeister Ralf Kirsten ausdrücklich die finanzielle Unterstützung. 

Mit der Förderung leistet der Fonds einen Beitrag dazu, Jugendlichen einen reflektierten Zugang zu Geschichte, Demokratiebildung und Erinnerungskultur zu ermöglichen. 

Die Ausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ vermittelt das Leben und Wirken Anne Franks sowie die historischen Hintergründe von Nationalsozialismus, Ausgrenzung und Verfolgung in einer modernen, interaktiven Form. Weitere Informationen zur Ausstellung finden sich im Veranstaltungskalender der Stadt Weimar.

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Übergabe im Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus. (Foto: Kathleen Böttcher)