Ins kleine, aber gemütliche Kochstudio der Volkshochschule Weimar waren diesmal eingeladen: die Diakonie-Stiftung Thüringen (ehemals Diakonie Landgut Holzdorf), die AIDS-Hilfe Weimar-Ostthüringen, die Mobile Wohnungshilfe der Caritas und der DRK-Landesverband Thüringen - Freiwilligendienste.
Die 15 Besucher und Besucherinnen nutzten die Gelegenheit, sich einen Überblick über ehrenamtliche Angebote zu verschaffen und Antwort auf diese Fragen zu erhalten: Welches Ehrenamt passt zu mir? Wer sind die Leute, die meine Hilfe möchten? Was gibt es in der jeweiligen Einrichtung konkret für mich zu tun? In kurzen Vorträgen stellten die Vertreter der Organisationen ihre Arbeit und ihre Einrichtungen vor und erläuterten konkret, wofür sie freiwillige Helfer suchen.
So informierte Rico Rettig vom DRK-Landesverband Thüringen mit Sitz in Erfurt darüber, dass oft nur wenig über die DRK-Freiwilligendienste bekannt sei. Diese bieten Unterstützung bei der helfenden Betreuung von sehr jungen und alten Menschen in verschiedenen Einrichtungen, in Weimar gibt es ein großes Angebot an Einsatzstellen, die auf der Suche nach Freiwilligen sind, ebenso wie für Bereitschaftsdienste bei Veranstaltungen. Eine einhergehende Ausbildung ist selbstverständlich.
Bettina Schmidt und Marit Haldrich von der Diakonie-Stiftung suchen u.a. Helfer für die Parkpflege im Landgut Holzdorf, ganz besonders jedoch für die Weimarer Tafel, die Fahrradwerkstatt und das Sozialkaufhaus. Marit Haldrich informierte ausführlich über den Bundesfreiwilligendienst, der neben einer interessanten sozialen Tätigkeit auch die Chance für Neuorientierung biete. "Bei uns gibt es keine Altersgrenze. Der älteste Bundesfreiwillige bei uns ist 83“.
Die Mobile Wohnungshilfe wurde vertreten von Maximilian Cebulski. Er kümmert sich mit drei weiteren Kolleginnen um Menschen in prekären Notsituationen. Dabei geht es längst nicht nur um Hilfe bei Wohnungsnot, sondern auch um praktische Lebenshilfe. Diese wird gebraucht von Menschen ohne Familie und Freunde, die allein im Alltag nicht zurechtkommen. Von der Umzugshilfe mit handwerklichen Handgriffen bis zum Besuchsdienst reicht hier die Palette.
Jonas Janssen von der AIDS-Hilfe Weimar & Ostthüringen wünscht sich vor allem Unterstützung bei Tests und Testberatung sowie für die Standbetreuung auf Veranstaltungen. Für diese ehrenamtliche Tätigkeit brauche es Sensibilität und große Offenheit gegenüber Menschen und allen Formen von Sexualität. Es wird auch jemand gesucht, der Flyer und Plakate gestaltet. Man kann einmal helfen oder regelmäßig, alles ist möglich.
Beim anschließenden Imbiss (mit dem bereits legendären MachBar-Couscous der EhrenamtsAgentur) kamen die Anwesenden miteinander ins Gespräch. Viele trugen ihre E-Mail-Adresse in die Liste der Ehrenamtsagentur ein, um auch in Zukunft informiert zu werden.
Mehr Informationen gibt es hier: MachBar: EhrenamtsAgentur der Bürgerstiftung Weimar
Wir danken ganz herzlich Uta Pleißner für Text und Foto!





