Am 15.9.26 startete das erste Auftakttreffen für aktive Botschafterinnen für unseren Margarethe-Geibel-Fonds.
An diesem Abend stellten wir unsere Fondsarbeit kurz vor und schauten gemeinsam, wie wir denHilfsfonds gemeinsam bekannter machen, mehr Menschen erreichen und zusammen Türen öffnen können.
Unsere Botschafterinnen müssen dabei kein Amt übernehmen. Schon ein Kontakt, eine Idee, eine Kooperation, eine gemeinsame Veranstaltung oder eine Empfehlung kann etwas in Bewegung bringen und so unsere Arbeit für den Fonds stärken.
Was kann jede Einzelne beitragen? Welche Tür kann wer öffnen?
Mancher liegt es einfach, neue Menschen zu erreichen, eine andere kann Kulturveranstaltungen mit Benefizaktionen verbinden, für mehr Sichtbarkeit sorgen oder geeignete Räume besorgen.
Unserer ersten Einladung an potentielle Botschafterinnen folgten Conny Mauroner (MDR Thüringen), Prof. Ursula Dehler (Konzertmeisterin, Musikgymnasium Belvedere), Nadja Robiné (Schauspielerin DNT Weimar), Yasaman Aliezhad (Hofatelier Niedergrunstedt). Es gibt noch weitere Interessebekundungen.
Engagierte Frauen aus Kunst, Kultur, Unternehmertum unterstützen unseren Fonds in der Lenkungsgruppe seit Jahren und sind ebenfalls Botschafterinnen. Darunter Sybill Hecht (Kulturagentin), Susen Reuter (Künstlerin + WAW-Galerie-Mitbegründerin), Angelika Kranz (Kranz PR und Soroptimist International Weimar), Bettina Ritz (Soroptimist International Weimar), Katrin Katzung (Ingenieurbüro Katzung), Ursel Kittlaus (Gleichstellungsbeauftragte Stadt Weimar).
Der Botschafterinnenkreis soll gemeinsam wachsen und offen sein für alle, die sich konstruktiv beteiligen wollen.
Aktuelles Beispiel
Aktuell fördert der M.-Geibel-Fonds vier neue Projekt in vier Senioreneinrichtungen und ermöglicht so hochaltrigen Menschen im Heim Kunst- und Kulturerlebnisse, bei denen sie selbst aktiv künstlerisch tätig werden können.
Barbara Altmann und Vivien Petzsch (Tagespflege Kirschblütental) und Leonie Wedel (Malraum Weimar) zeigten uns Bilder und Werke, die Senior*innen in ihren Einrichtungen in von uns geförderten Farbenfroh!-Projekten, geschaffen haben. Sie berichteten, dass dieses künstlerische tätig sein merklich wieder Lebensmut schenkt, Gesprächsanlässe, neue Erfahrungen und Freude schafft und einfach guttut.
Wie können wir noch mehr Farbenfrohes zu älteren Menschen in Seniorenheimen bringen? Das war eine unserer zentralen Fragen an dem Abend und daran - so der Konsens - werden wir gemeinsam mit konkreten Schritten weiterarbeiten.
Organisatorin/ Moderatorin: Anja Pfotenhauer-Wolleschensky
