Anstoß für Bürgerstiftung

Erstes Treffen von Interessierten mit dem Netzwerk Meilensteine

Insgesamt 15 engagierte Menschen aus der Region trafen sich, um die Gründung einer Bürgerstiftung Apolda in die Wege zu leiten. Foto: Thomas Müller

Apolda. Insgesamt 15 Vertreter aus Wirtschaftsunternehmen, aus Politik und der Zivilgesellschaft fanden sich zusammen, um - der Weimarer Idee folgend - eine Apoldaer Bürgerstiftung ins Leben zu rufen. Jene unterstützt, gespeist aus privaten Zuwendungen und letztlich aus den daraus erwirtschafteten Zinsen, ganz gezielt Projekte.

Die Weimarer Bürgerstiftung mit dem Motto "Spuren in die Zukunft legen" soll der Apoldaer Vorbild sein. Unter anderem mit dem Kinder- und Jugendfonds, der einmalig oder auch mehrfach Projekte mit und für junge Leute fördert.

Mit den Worten von Rainer Maria Rilke, wonach "etwas schwerer ist, muss ein Grund mehr sein, es zu tun." eröffnete die Vorsitzende des Vereins Netzwerk Meilensteine, Christina Spannaus, die Gesprächsrunde, die den Titel "Engagement für Apolda versprühen" getragen hat. In Vorbereitung einer möglichen Bürgerstiftung stand im Zentrum, zunächst einmal eine Initiativgruppe zu bilden, die dann wiederum die eigentliche Stiftungsgründung voran treiben soll.

Inhaltliche Impulse bei dem Treffen mit dem Netzwerk Meilensteine gaben als Referenten Doris Elfert von der Weimarer Bürgerstiftung sowie Günter Ramthor, der Erfahrungen aus seiner eigenen Stiftung einzubringen vermochte. "Stifter sein macht Spaß und wir wollen etwas tun!", so waren sich Elfert und Ramthor einig.

"Am Ende der zweistündigen Beratung waren die ersten Gedanken geboren und ein weiteres Treffen geplant", fasste Dirk Schütze in seiner Funktion als Sprecher des Vereins Netzwerk Meilensteine den Ausgang des Treffens zusammen. Seinen Informationen zufolge wollen über die Teilnehmer der Premiere an sich hinaus auch "einige Unternehmen der Region, welche aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen konnten, der Idee folgen und die Gründung einer Apoldaer Bürgerstiftung unterstützen".

Zugleich betonte Dirk Schütze: "Auch wir wollen die Spuren in die Zukunft legen und dies bedarf unser aller Engagement. Wir freuen uns auf jeden, der mitmachen will."