Ortsteilspaziergang in Weimar-Süßenborn

im Rahmen der Reihe „15 Jahre Bürgerstiftung“

Zum dritten Ortsteilspaziergang in Süßenborn versammelten sich am Sonntag ca. 50 Gäste, um von Barbara Hampe Wissenswertes über den hübschen und vor allem geschichtsträchtigen Ort zu erfahren. Besonders die älteren Einwohner konnten sich an vieles erinnern und waren oft eine gute Ergänzung, wenn es um nicht ganz eindeutig geklärte Dinge ging. Der ehemalige Sand- und Kiesabbau mit einer Drahtseilbahn nach Weimar, die von Coudray sanierte romanische Kirche, die alte Eiche, die jahrhundertelange Geschichte schreibt, und der Natursteinbrunnen sind historische Zeugnisse von „Suzeburnum“.

Ein großes Dankeschön geht an Barbara Hampe für die tolle Führung, an den sehr engagierten Bürgermeister Herrn Dirk Christiani und die fleißigen Helfer im Ort, die uns im Anschluss an die Führung mit wunderbarem Kuchen und Kaffee im Bürgerhaus verwöhnten. Der Nachmittag war wieder einmal ein Höhepunkt in unserer Reihe der Ortsteilspaziergänge im Rahmen des 15-jährigen Bestehens der Bürgerstiftung Weimar.

Wir freuen uns, wenn Sie sich schon heute den nächsten Spaziergang am 15. September in Weimar-Nord vormerken und mit dabei sind.

Weimar-Süßenborn "Spuren der Eiszeit"

Termin: 18. August 2019
Start: 14.00 Uhr, Dorfplatz (Brunnenstube)
Ende: ca. 15.30 Uhr, Kaffee und Kuchen im Bürgerhaus
Spende an: Süßenborner Dorfverein
Führung: Barbara Hampe

Hören Sie Geschichten aus Süßenborn und lernen Sie auf einer besonderen Stadtteilführung eine Stadtteil kennen, dessen Geschichte weit zurückgeht: über einen Bogen von 500.000 Jahren zurück in unsere Vergangenheit sind wir in der Elsterkaltzeit und an der Urilm. Bestaunen Sie den Abguss eines Elefantenbackenzahns und hören Sie von weiteren fossilen Funden, die durch den Kies- und Sandabbau in Süßenborn ans Tageslicht kamen.

Erstmalig Erwähnung findet der Ort als "Suzeburnun" im Jahre 1150, der Ortsname bedeutet "Quelle mit süß schmeckendem Wasser". Mitten auf dem neu gestalteten Dorfplatz ist ein restaurierter Natursteinbrunnen in sehr seltener Kreuzgewölbeausführung zu sehen, der dem Schmerlebach Wasser spendet. Im Ortskern steht die Kirche romanischen Ursprungs "Zu den Vierzehn Heiligen". Auch Goethe darf nicht fehlen und kommt auf diesem Rundgang "zu Wort". Betrachten Sie die Baumscheibe einer 200 Jahre alten Eiche, vielleicht hat sie zu ihren Lebzeiten Goethe Schatten gespendet? Zeitlich wäre es denkbar.