Bürgerstiftung Weimar

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Operative Projekte

EhrenamtsAgentur

Ziel der Bürgerstiftung Weimar ist es, das bürgerschaftliche, ehrenamtliche Engagement in Weimar zu fördern. Nach einer Marktanalyse 2004 war klar, die Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement ist groß - der Bedarf der Einrichtungen ist riesig. Was fehlt ist eine Einrichtung, die Bereitschaft und Bedarf zusammen führt, eine Agentur, die Menschen, die helfen wollen, mit Menschen und Institutionen verbindet, die Hilfe brauchen. Die Bürgerstiftung Weimar hat sich um die Eröffnung einer EhrenamtsAgentur bemüht. Seit August 2005 arbeitet die Agentur mit einer hauptamtlichen Personalstelle in der Teichgasse 12A in Weimar.  Neben der Werbung, Beratung, Fortbildung und Vermittlung von Einsatzstellen und Menschen, die sich im Ehrenamt engagieren möchten, oganisiert die Agentur einmal jährlich den "Marktplatz der Guten Geschäfte", den Schülerfreiwilligentag und den Weimarer Freiwilligentag.  Finanziert wird die EhrenamtsAgentur von der Thüringer Ehrenamtsstiftung, der Stadt Weimar, Eigenmitteln und Spendern.

Mehr zur EhrenamtsAgentur erfahren Sie auf den Seiten der EhrenamtsAgentur.

 

Wiebke Wagner und Steffanie Lachmann vermitteln bei der EhrenamtsAgentur Weimar


Kinder- und Jugendfonds

Was wäre eine Bürgerstiftung ohne aktive, engagierte Menschen ihrer Region? Der Kinder- und Jugendfonds wurde von Stiftung und besorgten Bürgern gemeinsam entwickelt, als durch enorme Kürzungen in der städtischen Kinder- und Jugendarbeit, Jugendclubs schließen und Projekte für Mädchen und Aussiedler beendet werden mussten. Welche fatalen Folgen diese Politik hat, zeigt sich eher langfristig. Das jeder Bürger etwas tun kann und sollte - nach dem Motto "jede/r ist für seine Gesellschaft verantwortlich" zeigt der Kinder- und Jugendfonds eindrücklich. Die Idee des Fonds ist es, aus privaten Spenden Projekte und Ideen von und für Kinder und Jugendliche  in Weimar zu fördern.
Der Fonds wurde im Oktober 2005 auf Initiative von Professor Julius Michael Curtius von der Bürgerstiftung Weimar gegründet. Professor Curtius und seine Familie gaben den Startschuss mit einer Einlage von 50.000 Euro. Seit dem sind bereits fast 200.000 Euro Spenden eingegangen. Für die bisher geförderten  86 Anträge für Projekte und Notlagen wurden bisher 180.000 Euro bewilligt.

    Bis September 2007 konnte durch einen Matching-Fonds von Prof. Curtius jeder von der Bürgerstiftung Weimar zusätzlich eingeworbene Spenden-Euro bis zu einer Summe von maximal 50.000 Euro im Jahr verdoppelt werden. Auch nach Beendigung des Matching-Fonds ist die Spendenbereitschaft der Bürgerschaft gefragt, um die Kinder- und Jugendprojekte in der Stadt zu ermöglichen und die vermehrten Anfragen nach Nothilfe fördern zu können. Dabei wird nur dann gefördert, wenn alle staatlichen Hilfen ausgeschöpft sind.


Der Fonds fördert Projekte z.B. im Bereich Kultur, Spiel, Lernen und Kommunikation. Jugendliche, die sich für einen Jugendclub engagieren, die ein Theaterstück, eine Ausstellung oder einen Film produzieren, die einen Spielort einrichten wollen. Der Fonds möchte aber auch Kindern und Jugendlichen helfen, die in Not sind.
Mehr zum Fonds über den Link "Kinder- und Jugendfonds" oder per Telefon bei der Bürgerstiftung.

    

Die Thüringer Landeszeitung unterstützte den Start des Kinder- und Jugendfonds mit einer eigenen Kampagne "Jugend ist Zukunft". Mit den Spenden konnte der Fonds zahlreiche Projekte für Kinder und Jugendliche fördern.

 

Für die Notfallhilfe in der Einzelförderung von Kindern und Jugendlichen hat die Bürgerstiftung Weimar gemeinsam mit der Thüringer Allgemeinen Zeitung die Ruprik "Paten gesucht" im Juli 2009 gestartet. So können die Leser der Zeitung zum Beispiel eine Patenschaft für eine Mitgliedschaft in einem Sportverein übernehmen oder ,wie im ersten Fall, einem Mädchen den Traum von einem eigenen Fahrrad erfüllen.